Bewegung in Weingarten

Amtsblatt-Artikel, Ausgabe Nr. 587

Zurzeit bewegt die Menschen in Weingarten die Frage der Ausgestaltung des dortigen Rahmenplanverfahrens und der damit verbundenen weiteren ungeliebten Bebauung von (Grün-) Flächen. Am 15. November wird sich der Baubürgermeister beim Bürgergespräch in Weingarten erklären und der Diskussion stellen. 

Neuigkeiten gibt es von einer anderen (Bau-) Stelle zu vermelden: Bei den Wohnungen der Deutschen Annington in der Krozinger Straße. Bereits im Frühjahr diesen Jahres hatte der SPD-Ortsverein und der wohnungspolitische Sprecher der Fraktion, Walter Krögner, zu einer Mieterversammlung geladen, um zunächst die Probleme und Zustände zu erfassen: Schleppende und mangelhafte Mängelbehebung, nicht ausreichende Hausmeistertätigkeiten, Vermüllung der Außenanlage, schlechte bzw. keine Erreichbarkeit von Ansprechpartnern. Der öffentliche Aufschlag nach dieser Veranstaltung führte zu einer Kontaktaufnahme seitens der Deutschen Annington, auch an die SPD-Fraktion gerichtet. Das Ergebnis des Gespräches war eine Versammlung in der vorletzten Woche, bei der Vertreter der Deutschen Annington und Mietervertreter aus den Häusern zusammenkamen, ebenso anwesend ein Vertreter des Stadtteilbüros, der Stadt Freiburg, sowie SPD-Fraktionsvorsitzende Renate Buchen.

Das Ergebnis dieser Gesprächsrunde kann sich sehen lassen: Der Vermieter will nun mit neuen Handwerkern arbeiten, die Hotline für Fragen regionalisieren und die angesprochenen Mängel schnellstmöglich beseitigen. Ein weiterer Punkt war auch für Renate Buchen überzeugend: Man will sich in 6 Monaten wieder treffen, um über die Ergebnisse der Maßnahmen zu beraten und weitere Vorgehensweisen besprechen. „Das ist ein positives Zeichen der Annington: sie zeigt die Bereitschaft, sich in relativ kurzer Zeit an ihren Ergebnissen messen zu lassen.“ 

Wahrscheinlich wird sich im Fall Deutsche Annington also vieles schneller und für alle zufriedenstellender lösen lassen, als etwa bei den Wohnungen der Gagfah im Auggener Weg. Die SPD-Fraktion bleibt jedenfalls am Ball und wird die Sache weiterhin kritisch begleiten.