Ergebnisse aus dem Bürgergespräch in Opfingen

Amtsblatt-Artikel, Ausgabe Nr. 602

Älter werden, Übergang Grundschule-Gymnasium, Tunibergschule, Opfinger See: Dies waren nur einige der Themen, die beim gut besuchten Bürgergespräch der SPD-Fraktion in der letzten Woche im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde in Opfingen zur Sprache kamen.

Ortsvorsteher Stadelhofer stellte in seinem Eingangsreferat die größte Herausforderung der Ortschaft heraus: Dafür zu sorgen, dass die Vorhaltung ausreichender Infrastruktur mit dem bevölkerungsmäßigen Wachstum standhält.

Bei der Vorstellung des Forums „Leben und älter werden in Opfingen“ wurde offenbar, dass man bereits auf einem guten Weg ist. Das außerordentliche und professionelle Engagement der Mitglieder wurde deshalb von Renate Buchen, Fraktionsvorsitzende und Bürgermeister Ulrich von Kirchbach besonders hervorgehoben. Die Fraktion versprach, die Entwicklungen positiv zu begleiten und sich gegebenenfalls einzusetzen, falls kommunalpolitische Hilfe nötig wäre.

Auch die unzufriedene Schulauswahl-Situation für die Eltern beim Übergang von der Tuniberg-Grundschule an ein Gymnasium, insbesondere zum Kepler-Gymnasium, war Thema des Bürgergesprächs. Die SPD-Fraktion hatte in dieser Angelegenheit eine Anfrage an die zuständige Bürgermeisterin gestellt, die Antwort steht noch aus. Stefan Schillinger, Fraktionsvize und bildungspolitischer Sprecher, wird dranbleiben und sich dafür einsetzen, dass es im Schuljahr 14/15 eine zufriedenstellende Lösung gibt.
In diesem Zusammenhang lobten er und Stadträtin Margot Queitsch, ebenfalls Mitglied im Schulausschuss, nochmal das Engagement beim „Kampf“ für den Erhalt der Tuniberg-Werkrealschule.

In Sachen Nutzungskonzept Opfinger See konnte man wenig Erfreuliches vermelden. Die geplanten Einschränkungen für die Angler sind nicht akzeptabel. Angesichts der sozialen Kontrolle und der damit verbundenen Schutzfunktion für Flora und Fauna, die die Angler durch bloße Anwesenheit ausüben, und angesichts der Tatsache, dass Angler mit der Natur, in der sie sich aufhalten, sehr rücksichtsvoll umgehen, sind die Ergebnisse mehr als unbefriedigend.

Die bisherigen Lösungsvorschläge sind realitätsfern (Schwimmer sollen erst ab 10 Uhr in den See dürfen) und lassen Stadtrat Jürgen Höfflin, selbst leidenschaftlicher Angler, nur noch mit dem Kopf schütteln. Das einzig beruhigende: Bis zur geplanten Umsetzung ist noch genug Zeit. Wir bleiben dran.