Eine Chance für das Freibecken im Westbad

Amtsblatt-Artikel, Ausgabe Nr. 548

Freiburg, 25. März 2011

Am vergangenen Dienstag hat die SPD-Fraktion ihre Anträge zum Doppelhaushalt eingereicht. Mit einem Antrag verbindet die SPD-Fraktion die große Hoffnung, eine seit Jahren im Freiburger Westen von vielen Menschen bestehende Forderung im Gemeinderat durchzusetzen: den Bau eines Freibeckens im Westbad. „Mit dem Einstellen eines Betrages für eine Planungsrate im Jahr 2012 wollen wir einen Anfang machen. Wir hoffen, dass sich die anderen Fraktionen, insbesondere die CDU-Fraktion, einen Ruck geben werden und unserem Antrag folgen. Dann könnte der Bau ab 2013 beginnen“, so Gabi Rolland, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion. Die SPD-Fraktion ist sich bewusst, dass bei der schwierigen Haushaltslage und dem gleichzeitigen Abarbeiten des Sanierungsstaus bei den Schulen wenig finanzieller Spielraum für ein neues Freibad vorhanden ist. Gabi Rolland: „Deshalb versuchen wir es in diesem Doppelhaushalt auch nur mit den Kosten der Planungsrate. Die Kosten für die Baumaßnahmen würden dann erst im nächsten Doppelhaushalt anfallen, bei dem wir – wenn wir den Worten des Finanz- und Sportbürgermeisters Glauben schenken dürfen – eher eine Entspannung der finanziellen Situation erleben können. Uns geht es auch um ein Zeichen an den Freiburger Westen.“ Gemeint sind damit auch die vielen tausend Bürgerinnen und Bürger, die bei Unterschriftenaktionen der Bürgervereine Betzenhausen-Bischofslinde und Mooswald für das Freibad unterzeichnet haben. Weitere 2000 könnten in den nächsten fünf Jahren hinzukommen: Mit dem Bau von 860 Wohnungen im Umkreis von nur 500 Metern um das Westbad für ca. 2000 Menschen wird der Bedarf für ein Freibad im Freiburger Westen rapide zunehmen. Es ist also höchste Zeit! Die SPD-Gemeinderatsfraktion bittet Sie: Nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr, kommen Sie zur Landtagswahl am morgigen Sonntag! Ihre Renate Buchen, Gabi Rolland, Stefan Schillinger, Horst Bergamelli, Hans Essmann, Jürgen Höfflin, Walter Krögner MdL, Margot Queitsch MdL, Karin Seebacher