Kommunale Entwicklungszusammenarbeit erfolgreich weiterführen

Amtsblatt-Artikel, Ausgabe Nr. 584

Am Dienstag wurde im Gemeinderat über die kommunale Entwicklungszusammenarbeit der Stadt Freiburg debattiert. Grund der Debatte war ein interfraktioneller Antrag, der einen Bericht über die städtischen Aktivitäten in diesem Bereich forderte und insbesondere die Thematik der Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellt. Konkret geht es bei der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit darum, dass anders als es häufig in der globalen Entwicklungshilfe zu beobachten ist, eine Zusammenarbeit nicht zwischen Regierungen untereinander, sondern auf kommunaler Ebene und damit wesentlich direkter läuft.

Durch die Bekräftigung des Gemeinderates, die kommunale Entwicklungszusammenarbeit weiter auszubauen, sieht die SPD-Fraktion die Stadt Freiburg auf einem guten Weg im Bereich der globalen Entwicklungshilfe. Denn nicht erst auf die Empfehlung des Deutschen Städtetages 2011 hin sehen die Stadträte der SPD, neben dem Bund und den Ländern, auch die Kommunen in der Verantwortung. Deshalb war es der Fraktion ein besonderes Anliegen, dieses Thema im Rahmen einer Veranstaltung bereits 2009 in Freiburg öffentlich zu debattierten.

In den letzten Jahren wurde in der Stadt Freiburg schon einiges im Bereich der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit geleistet. Dabei bietet das Agenda 21-Büro, als zentraler Eckpfeiler von Seiten der Verwaltung aus, zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten für Aktive.

Besonders möchte sich die SPD-Fraktion bei den vielen, sich engagierenden Ehrenamtlichen in Vereinen und Organisationen, wie dem Eine Welt Forum Freiburg, für ihren Beitrag in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit danken.

Die SPD-Fraktion erhofft sich für die Zukunft, dass diese Arbeit erfolgreich weitergeführt wird. SPD-Stadtrat Prof. Hans Essmann fordert dabei, „dass die Entwicklung und auch der weitere Ausbau der Unterstützungsmöglichkeiten durch die Verwaltung der Stadt Freiburg verstetigt wird“ und hält „die Einrichtung eines eigenen Aufgabenbereichs „Kommunale Entwicklungszusammenarbeit“ in der Verwaltung für wünschenswert“.