Randzeitenbetreuung

Pressemitteilung der Fraktion vom 22.05.2017

SPD-Fraktion widmet sich in Bund und Kommune dem Thema der Randzeitenbetreuung und sieht gerade in Freiburg noch großen Nachholbedarf.

Die SPD-Fraktion in Freiburg fordert im Rahmen eines Antrags eine Behandlung des Themas der Randzeitenbetreuung im städtischen  Kinder- und Jugendhilfeausschuss. „Wir benötigen in Freiburg dringend mehr passgenaue Betreuungsangebote für Kinder, deren Eltern im Schichtdienst arbeiten, ihren Lebensunterhalt ohne Partner verdienen müssen oder sich noch in der Ausbildung bzw. Studium befinden“, meint Renate Buchen, Fraktionsvorsitzende. Denn gerade bei Arbeitnehmer/innen im Schichtdienst ist durch wöchentliche Wechseldienste, monatlich oder wöchentlich variierende Dienstpläne oder auch Vertretungsdienste eine flexible Betreuung eine wichtige Unterstützung.

Die verschiedenen Betreuungsbedarfe müssen nach Meinung der SPD-Fraktion ermittelt werden, um eine angemessene Versorgungssituation für alle Kinder in Freiburg sicherstellen zu können. Zu besseren Betreuungsangeboten gehören dabei Randzeiten außerhalb der Regelbetreuung zwischen 8.00 und 16.00 Uhr, wie bspw. die Verlängerung der Betreuung auf 18 Uhr. Darüber hinaus müsse sich auch über Betreuungsmöglichkeiten am Wochenende und an Feiertagen Gedanken gemacht werden. „Eine verlässliche Kindertagesbetreuung ermöglicht Eltern die Aufnahme oder den Fortbestand einer Berufstätigkeit und erleichtert damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagt Julia Söhne, stellv. Fraktionsvorsitzende. Julien Bender, SPD Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat ergänzt: „Das gilt insbesondere auch für alleinerziehenden Mütter und Väter, für die eine Randzeitenbetreuung eine wichtige Unterstützung ist, um Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Krankenschwestern, Polizisten, Feuerwehrleute und alle anderen, die zu unregelmäßige Zeiten arbeiten, sollen sich darauf verlassen können: Für ihre Kinder gibt es eine gute Betreuung.“

In ihrem Antrag wies die SPD-Fraktion außerdem die Verwaltung auf das laufende Bundesprogramm „KiTaPlus“ hin, das seit 2016 finanzielle Mittel für erweiterte Betreuungsangebote bereithält.  „Dieses Förderprogramm unterstützt das Ansinnen der SPD-Fraktion und könnte eine mögliche Refinanzierungsmöglichkeit darstellen. Eines von vielen Beispielen, dass es eine gute und verlässliche Zusammenarbeit zwischen Bund und Kommune braucht“, resümiert Renate Buchen.