SPD begrüßt Digitalisierungsoffensive

Pressemitteilung vom 19.10.2018

Die SPD-Gemeinderatsfraktion begrüßt die heute angekündigte Einrichtung eines eigenständiges Amtes für Digitalisierung beim Oberbürgermeister. 

Mit diesem Schritt wird aus Sicht der SPD-Fraktion die Grundlage für ein Ankommen im 21. Jahrhundert geschaffen. „Es ist kein Geheimnis, dass die bisherige Stadtspitze wenig von Digitalisierung wissen wollte. Wir freuen uns, dass Martin Horn sich dem Thema annimmt und es zur Chefsache macht.“, so Stefan Schillinger, stellv. Fraktionsvorsitzender. Aus Sicht der SPD-Fraktion ist es dringend geboten, die breite Bürgerschaft über die Vorteile einer klaren Stärkung des Themas zu informieren. „Manch einer, auch im Gemeinderat, setzt Digitalisierung mit dem Facebook-Auftritt des Oberbürgermeisters gleich, doch das ist falsch“, so Julia Söhne, stellv. Fraktionsvorsitzende weiter. Eine deutlich einfachere, schnellere Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgerschaft, beispielsweise wenn es um Terminvereinbarungen, Beschwerden oder Anregungen geht ist dringend notwendig und auch machbar. Große Erwartungen hat die SPD-Fraktion auch in Sachen Digitalisierung an Schulen, ein Thema, das im Interesse der künftigen Generationen unbedingt vorangetrieben werden muss. Im Vergleich zu anderen europäischen Staaten ist Deutschland und auch Freiburg hier noch im Mittelalter. Als einen ersten Schritt erwartet die SPD-Fraktion zudem eine Mängel-App, durch die unter anderem Schrottfahrräder oder kaputte Straßenlaternen gemeldet werden können und die meldende Person Rückmeldung erhält, wenn der Mangel beseitigt ist. Schließlich erwartet die SPD-Fraktion auch, dass verwaltungsinterne Abläufe künftig schneller und zielgerichteter von statten gehen. „Natürlich blieben uns die Mappen nicht verborgen, in denen bspw. Anfragen von Abteilung zu Abteilung getragen und von einer Vielzahl von Mitarbeitenden abgezeichnet wurden.“, meint Schillinger. Die SPD-Fraktion ist sich sicher, dass ein intelligentes digitalisierungsgestützes System viel Arbeit, Zeit und damit auch Geld sparen kann und weitaus mehr beinhaltet als den reinen Ausbau von schnellem Internet. Nicht zuletzt bedeutet aus Sicht der SPD-Fraktion die Aufwertung des Bereichs „Digitalisierung“ auch, dass Prozesse im Gemeinderat transparenter nach außen hin dargestellt werden können. „Neben den Abstimmungsergebnissen im Gemeinderat könnten so auch vermehrt Informationen einer breiten Bevölkerungsgruppe zur Verfügung gestellt werden.“, so Söhne.