SPD-Fraktion lobt Bürgermeisterin Stuchlik

Amtsblatt-Artikel, Ausgabe Nr. 561

Freiburg, 07.10.2011

Freudige Nachricht für viele Freiburger Schulen und die SPD-Fraktion: Die Verwaltung plant nun doch dem Gemeinderat vorzuschlagen, den Ausbau der Schulsozialarbeit massiv zu beschleunigen. In den vergangenen Jahren kam jährlich eine weitere Schule in den „Genuss“ einer Schulsozialarbeiterstelle, nicht nur für Pädagogen und Schulexperten eine wichtige Voraussetzung für professionelles und erfolgreiches Arbeiten an Schulen.

„Ich bin vom Kurswechsel der Schulbürgermeisterin positiv überrascht“, so Stefan Schillinger, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Noch vor wenigen Monaten, im Rahmen der Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2011/2012, hatte sich die Bürgermeisterin gemeinsam mit den Fraktionen von CDU und Junges Freiburg/Die Grünen massiv gegen geringste Verbesserungen gewehrt. Der Antrag der SPD-Fraktion, wenigstens zwei mittelfristig geplante Schulsozialarbeiterstellen vorzuziehen, wurde mit dem Hinweis auf die städtischen Finanzen abgeschmettert, nun sollen bis zum kommenden Schuljahr dreizehn weitere Schulen, darunter alle Freiburger Realschulen, mit Schulsozialarbeitern ausgestattet werden.

„Da kann man auch großzügig darüber hinwegschauen, dass die Verwaltung die nichtöffentliche Vorlage zunächst an die Presse gibt und die Stadträte aus der Zeitung über den Kurswechsel erfahren“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Renate Buchen. Gemeinsam hatte sie mit Schillinger vor einigen Wochen beantragt, prüfen zu lassen, ob finanzielle Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket für Schulsozialarbeit verwendet werden könnten. „Dass nun diese von uns vorgeschlagene Finanzierungsvariante verfolgt wird, freut uns so sehr, dass wir die Bürgermeisterin ausdrücklich loben möchten“, so Schillinger.
Nun hofft die SPD-Fraktion, dass es für den Vorschlag eine Mehrheit im Gemeinderat gibt und die Fraktionen von CDU und Junges Freiburg/ Die Grünen im Interesse der Schülerinnen und Schüler mit an einem Strang ziehen.