SPD unterstützt Energiewende-Erklärung

Pressemitteilung vom 22. März 2012

Die Freiburger Landtagsabgeordnete Gabi Rolland und der SPD-Bundestagsabgeordnete und Vize-Fraktionsvorsitzende Gernot Erler unterstützen die Freiburger Erklärung 3.0 zur Energiewende. 

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat mit ihrer Ankündigung, die Solarförderung noch viel stärker als geplant zu kürzen, Verunsicherung in der Wirtschaft ausgelöst und bremst nicht nur die Solarbranche, sondern auch die Wertschöpfung beim Handwerk aus. „Die chaotischen Kürzungsmaßnahmen nehmen den Unternehmen jegliche Planungssicherheit, die aber ist notwendig für Investitionen und den Erhalt von Arbeitsplätzen“, mahnt Gabi Rolland MdL.

Die Bürgerinnen und Bürger stehen hinter der Energiewende. 82 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg meinen, dass die finanzielle Förderung für Erneuerbare Energien „zu niedrig“ oder „angemessen“ ist. Damit liegt das Land sogar noch über dem Durchschnitt von 78 Prozent. Das hat eine Umfrage der TNS im Auftrag der „Agentur für Erneuerbare Energien“ ergeben. „Es gibt eine breite gesellschaftliche Basis für eine Energiewende, dem kann sich die Bundesregierung nicht verschließen“, so der Freiburger Bundestagsabgeordnete Gernot Erler.

Die Freiburger SPD sieht schon lange die Notwendigkeit für eine dezentral ausgerichtete Energieversorgung, die den Strommarkt unabhängig von den vier großen Energiekonzernen macht. Die Energiewende bietet für das lokale Handwerk ein enormes Potential und schafft Arbeitsplätze. Die Unternehmen brauchen aber eine verlässliche Politik mit klaren Zielen, unabhängig von schwarz-gelben Koalitionsspielchen.

Deshalb haben die beiden Freiburger SPD-Abgeordneten Gabi Rolland MdL und Gernot Erler MdB, für den SPD-Kreisverband Freiburg der Vorsitzende Walter Krögner sowie für die SPD-Fraktion im Freiburger Gemeinderat die Vorsitzende Renate Buchen, die Freiburger Erklärung 3.0 zur Energiewende unterschrieben.