Unterstützung für Freiburgs Denkmäler

Amtsblatt-Artikel, Ausgabe Nr. 627

Diese Woche wurde bekannt, dass die grün-rote Landesregierung bei ihrem Denkmalförderungsprogramm im ersten Schritt auch Freiburg bedacht hat, mit insgesamt 560.000 €. Den Großteil der Förderungsmittel erhält mit rund 500.000 Euro das Freiburger Münster. Die Sanierung von Freiburgs bekanntestem Bauwerk geht nun also auch mit neuen Landesmitteln voran. Das Geld soll in die Sandsteinsanierung und in die Sanierung der achteckigen Turmpyramide fließen.

Auch beim Alten Friedhof in der Karlstraße will die Landesregierung helfen: Das Land fördert die Restaurierung und Instandhaltung verschiedener Grabmale (aus dem 17. und 18. Jahrhundert).

Sanierungsmittel für „Roten Otto“
Besonders erfreulich aus Sicht der SPD-Fraktion ist das 3. Objekt, das eine Förderung des Landes erfährt: Der „Rote Otto“, Wahrzeichen in Landwasser, der nach Aussage des  Bürgervereinsvorsitzenden Wolfgang Klinger zum Stadtteil gehört wie „wie die Frösche im Moosweiher“, erhält für seine Gesamtrestaurierung Gelder aus Stuttgart. Die SPD-Fraktion im Gemeinderat hatte sich bei den letzten Haushaltsberatungen stark für die Sanierung des Kunstwerks eingesetzt, nach dem der Bürgerverein Alarm geschlagen hatte. Es gelang (auch mit politischer Unterstützung), zusätzliche Mittel für die Restaurierung in den Haushalt zu bringen. Gleichwohl würdigt die SPD-Fraktion das enorme Engagement des Bürgervereins für den Erhalt des „Roten Otto“: dadurch konnten schon ein ordentlicher Betrag an Spenden eingesammelt werden. Ob der Betrag aus Stuttgart nun reicht, um die Sanierung anzugehen, bleibt abzuwarten, die SPD-Fraktion bedankt sich bei der Landtagsabgeordneten Gabi Rolland, die sich dauerhaft für die Restaurierung einsetzt.